Zukunftslabor
(c) Seda Demiriz, Zukunftslabor - Visionen und Perspektiven für die Freie Tanz- und Performanceszene der Region
Voices of Dance – Tanz erzählen, Geschichte verstehen, Zukunft gestalten
Datum: Dienstag, 31.03.2026
Uhrzeit: Ankommen ab 10.30 Uhr, 11.00-17.00 Uhr
Ort: Z - Zentrum für Proben und Forschung, Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt
Wie erzählt Tanz seine Geschichte – und was können wir heute daraus lernen?
Das Zukunftslabor „Voices of Dance“ nimmt die Tanzgeschichte Frankfurts mit Fokus auf der Freien Szene in den Blick, um gegenwärtige Herausforderungen und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten der Freien Szene zu diskutieren.
Ausgehend von historischen Perspektiven fragen wir:
Welche Lehren lassen sich aus der Geschichte der Freien Tanzszene für die heutige Situation ziehen? Welche strukturellen und künstlerischen Gelingensbedingungen braucht Tanz heute? Wo gab und gibt es Umbrüche, Brüche und Aufbrüche? Und wie können wir den frei produzierten Tanz aus Frankfurt – seine Geschichte wie auch seine Gegenwart – sichtbarer machen?
Ein besonderer Fokus liegt auf Momenten des Wandels:
Wo sind entscheidende Ereignisse passiert? Wann sind Künstler*innen abgewandert und warum? Wann kamen neue Akteur*innen hinzu? Wie haben sich Strukturen, Fördermodelle und Arbeitsbedingungen entwickelt, und wie können wir an prägende Entwicklungen anknüpfen, um die lokale freie Tanzszene nachhaltig zu stärken?
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage nach Archiven und Erinnerungskulturen im Tanz:
Welche rechtlichen, strukturellen und räumlichen Voraussetzungen braucht es für den Aufbau eines Tanzarchivs? Wie können Zugänge geschaffen werden? Welche Rolle spielen Institutionen, private Sammlungen, wissenschaftliche Herangehensweisen und Oral History?
Perspektiven kommen aus Archivarbeit, Wissenschaft und (Förder-)Praxis (tbd) und Kunst.
Die Tagung versteht sich als Blick zurück, um nach vorne schauen zu können – als Raum für Austausch, Reflexion und Vernetzung zwischen Tanzschaffenden, Künstler*innen, Institutionen, Förderstrukturen und der Freien Szene.
Ziel ist es, die Sichtbarkeit von Tanz und Tanzgeschichte in Frankfurt zu stärken und gemeinsam Ansätze für die Zukunft zu entwickeln. Als ersten Schritt nehmen wir dafür die freie Tanzszene in den Blick und fragen uns, wie können wir als freie Tanzschaffende Arbeiten und Entwicklungen archivieren, wenn dafür in unseren Projekten keine oder kaum Ressourcen zur Verfügung stehen.
Es gibt eine Aufwandsentschädigung von € 25,-/Stunde, d.h. In Höhe von € 150,- für die Teilnahme am Zuknuftslabor. Verpflegung wird bereitgestellt. Kinderbetreuung ist nach Absprache möglich.
Eine Kooperation von Dachverband Tanz Deutschland und dem ID_Tanzhaus Frankfurt Rhein-Main (ID_Frankfurt – Independent Dance and Performance) im Rahmen des kulturpolitischen Dialogs von TANZPAKT Stadt-Land-Bund, gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Zukunftslabor zum Thema Programmgestaltung und Kuration (Teil 2)
Freitag, 06. Juni 2025, 14.00 bis 16.00 Uhr (Ankommen ab 13:45 Uhr)
online
Deutsche und Englische Lautsprache
Hier anmelden
Wir wollen an das vergangene Zukunftslabor anschließen und uns weiter mit dem Thema Programmgestaltung und Kuration beschäftigen und über Auswahlkriterien nachdenken:
- Wie sollte das Programm eines Tanzhauses der freien Szene gestaltet werden?
- Nach welchen Kriterien sollten Programme und Künstler*innen ausgewählt werden?
- Welche Strategien gibt es, um dem eigenen Bias so weit wie möglich zu entkommen?
Diesen Fragen möchte das ID_Tanzhaus mit Teilnehmer*innen aus der Freien Tanzszene nachgehen. In Vergangenheit hat das ID_Tanzhaus für sein Residenzprogramm ein anonymisiertes Bewerbungs- und Auswahlverfahren entwickelt, für Festivals wie Frankfurt tanzt, Frankfurter Tanzsommer oder die Night of Dance bei der Sommerwerft oder auch die Studio Round hat das ID_Tanzhaus jedoch künstlerisches Programm ausgewählt.
Was sind die Visionen und die konkreten Bedürfnisse des Tanzes? Und wie können wir sie künftig gemeinsam umsetzen? Das sind Fragen, die das ID_Tanzhaus beschäftigen. Das Zukunftslabor ist dabei der Thinktank des ID_Tanzhauses. Es findet regelmäßig statt, um die freie Tanzszene aus Frankfurt und der Region aktiv in die Weiterentwicklung und Gestaltung des ID_Tanzhauses einzubeziehen und brennende Fragen zu diskutieren.
Das Zukunftslabor wird professionell moderiert und alle Teilnehmenden erhalten eine Aufwandsentschädigung (€ 25,- pro Stunde, d.h. € 50,- für das gesamte Zukunftslabor). Die Ergebnisse des Zukunftslabors werden im Anschluss aufbereitet und Interessierten zugänglich gemacht.
Das Zukunftslabor richtet sich in erster Linie an freie Tanzschaffende aus Frankfurt und der Region sowie Mitglieder von ID_Frankfurt. In dieser Ausgabe wird es auch Plätze für freie Tanzschaffende geben, die bundesweit in anderweitigen Regionen tätig sind, um überregionalen Erfahrungs- und Perspektivenaustausch zu fördern.
Diese Veranstaltung ist Teil des bundesweiten Vorhabens Tanzallianzen. Mit diesem Vorhaben schließen sich 10 Tanzbüros/Tanznetzwerke aus 10 Bundesländern zusammen: , Fachstelle Tanz Mecklenburg-Vorpommern, ID_Tanzhaus Frankfurt Rhein-Main, K3 - Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg, nrw landesbüro tanz, Tanzbüro Berlin, Tanzbüro München, Tanzinitiative Brandenburg, TANZKOOP Niedersachsen mit LAFT Niedersachsen, Tanznetz Dresden, Tanzszene Baden-Württemberg. Nach der Auftaktveranstaltung Tanz Macht Berlin in der Akademie der Künste am 1.2.2025 führen die zehn Partner*innen zwischen März und September 2025 Satellitenformate vor Ort durch, um Strukturen und Strategien für ihre jeweiligen Tanzszenen zu erarbeiten. Im netzwerkübergreifenden Austausch und im Rahmen einer digitalen Abschlussveranstaltung Ende September werden alle Ergebnisse mit Blick in die Zukunft zusammengeführt.
Diese Veranstaltung ist Teil des bundesweiten Vorhabens Tanzallianzen gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Projektpartner*innen werden kofinanziert durch die jeweiligen Kommunen und Länder.
Zukunftslabor zum Thema Programmgestaltung und Kuration
Freitag, 14. März 2025, 14.00 bis 18.00 Uhr
online
Deutsche und Englische Lautsprache
Hier anmelden
Das ID_Tanzhaus veranstaltet im März 2025 ein Zukunftslabor zum Thema Programmgestaltung und Kuration. Wie sollte das Programm eines Tanzhauses der freien Szene gestaltet werden? Nach welchen Kriterien sollten Programme und Künstler*innen ausgewählt werden? Welche Strategien gibt es, um dem eigenen Bias so weit wie möglich zu entkommen? Diesen Fragen möchte das ID_Tanzhaus mit Teilnehmer*innen aus der Freien Tanzszene nachgehen. In Vergangenheit hat das ID_Tanzhaus für sein Residenzprogramm ein anonymisiertes Bewerbungs- und Auswahlverfahren entwickelt, für Festivals wie Frankfurt tanzt, Frankfurter Tanzsommer oder die Night of Dance bei der Sommerwerft oder auch die Studio Round hat das ID_Tanzhaus jedoch künstlerisches Programm ausgewählt.
Das TanzNetzDresden hat sich ebenfalls bereits mit verschiedenen Formen der Kuration und Programmgestaltung beschäftigt und eine Kollegin aus Dresden wird eingangs einen kurzen Input zu ihren Erfahrungen geben.
Begrenzt auf 30 Teilnehmende
Was sind die Visionen und die konkreten Bedürfnisse des Tanzes? Und wie können wir sie künftig gemeinsam umsetzen? Das sind Fragen, die das ID_Tanzhaus beschäftigen. Das Zukunftslabor ist dabei der Thinktank des ID_Tanzhauses. Es findet regelmäßig statt, um die freie Tanzszene aus Frankfurt und der Region aktiv in die Weiterentwicklung und Gestaltung des ID_Tanzhauses einzubeziehen und brennende Fragen zu diskutieren. Das Zukunftslabor wird professionell moderiert und alle Teilnehmenden erhalten eine Aufwandsentschädigung (€ 25,- pro Stunde, d.h. € 100,- für das gesamte Zukunftslabor). Die Ergebnisse des Zukunftslabors werden im Anschluss aufbereitet und Interessierten zugänglich gemacht.
Das Zukunftslabor richtet sich in erster Linie an freie Tanzschaffende aus Frankfurt und der Region sowie Mitglieder von ID_Frankfurt. In dieser Ausgabe wird es auch Plätze für freie Tanzschaffende geben, die bundesweit in anderweitigen Regionen tätig sind, um überregionalen Erfahrungs- und Perspektivenaustausch zu fördern.
Diese Veranstaltung ist Teil des bundesweiten Vorhabens Tanzallianzen. Mit diesem Vorhaben schließen sich 10 Tanzbüros/Tanznetzwerke aus 10 Bundesländern zusammen: , Fachstelle Tanz Mecklenburg-Vorpommern, ID_Tanzhaus Frankfurt Rhein-Main, K3 - Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg, nrw landesbüro tanz, Tanzbüro Berlin, Tanzbüro München, Tanzinitiative Brandenburg, TANZKOOP Niedersachsen mit LAFT Niedersachsen, Tanznetz Dresden, TanzSzene Baden-Württemberg e. V. Nach der Auftaktveranstaltung Tanz Macht Berlin in der Akademie der Künste am 1.2.2025 führen die zehn Partner*innen zwischen März und September 2025 Satellitenformate vor Ort durch, um Strukturen und Strategien für ihre jeweiligen Tanzszenen zu erarbeiten. Im netzwerkübergreifenden Austausch und im Rahmen einer digitalen Abschlussveranstaltung Ende September werden alle Ergebnisse mit Blick in die Zukunft zusammengeführt.
Diese Veranstaltung ist Teil des bundesweiten Vorhabens Tanzallianzen gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Projektpartner*innen werden kofinanziert durch die jeweiligen Kommunen und Länder.
Registriert euch JETZT für das nächste Zukunftslabor: Freitag, 20.09.2024 von 14 - 18 Uhr im Z – Zentrum für Proben und Forschung, Schmidtstr. 12, 60326 Frankfurt am Main.
Seit dem ersten Zukunftslabor im Juni 2021 kam die Frage nach Aufführungsorten immer wieder in Diskussionen auf. Bei der Umfrage nach dem ersten Zukunftslabor haben viele Kolleg*innen sich einen multifunktionalen Ort gewünscht, der sich für Aufführungen, Austausch, Workshops und Proben und Recherche eignet. Dieser Frage möchten wir jetzt weiter nachgehen. Wie sollte so ein Ort aussehen? Was muss er bieten? Ist das überhaupt eine realistische Idee? Wie findet idealerweise die Kommunikation mit den Künstler*innen und Gruppen statt? Aufbauend auf Euren vielfältigen Erfahrungen möchten wir gerne dazu mit Euch ins Gespräch gehen.
Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 5. September 2024.
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Am 31.03.23 sprachen 31 Teilnehmer*innen über das Thema Geld.
Das vierte Zukunftslabor war eine Kollaboration mit Produktionsbande - Ausgangspunkt der Diskussion waren die so genannten Honoraruntergrenzen und die von der Kultusministerkonferenz diesbezüglich vorgeschlagene Matrix. Das vierstündige Treffen fand online statt, um mehr Menschen die Teilnahme zu ermöglichen. Wir haben vor allem in Kleingruppen gearbeitet und uns unter anderem folgende Fragen gestellt:
- Wie kalkuliere ich eine Produktion mit fairer Bezahlung für alle Projektbeteiligten? Worauf muss ich achten?
- Wie verhandle ich mein Honorar? Wie verhandle ich das Honorar für andere?
- Wie kann eine kollektive Kalkulation aussehen?
Die Gedanken der Teilnehmenden wurden in den jeweiligen Kleingruppen auf einem metroretro Board gesammelt und dann in der großen Gruppe diskutiert (siehe Fotos). Abschließend haben wir konkrete Forderungen auf Produktionsebene und auf kulturpolitischer Ebene zusammengestellt.
Diese waren zum Beispiel auf Produktionsebene: Neuverhandlungen bei Änderungen, Einplanung eines Puffer-Budgets, Transparenz, mehr Austausch mit den Künstler*innen.
Auf kulturpolitischer Ebene waren die Forderungen unter anderem: Kunst endlich als vollwertigen Beruf zu betrachten, die KSK zu überarbeiten und zugänglicher zu machen, die Infrastruktur für künstlerisches Arbeiten zu verbessern.
Wir bedanken und nochmal ganz herzlich bei allen Menschen, die teilgenommen haben und freuen uns schon jetzt auf das nächste Zukunftlabor!
Beim dritten Zukunftslabor am 21. Mai 2022 sprachen wir über tanzspezifische Forderungen für den Forderungskatalog der Koalition der Freien Szene.
An der Veranstaltung nahmen 22 Menschen teil, u.a. Sprecher*innen der Koalition der Freien Szene Frankfurt, nämlich Gal Fefferman (Tanz/Choreographie) und Jan Deck (Darstellende Künste).
Wir begannen die Diskussion mit einer Einschätzung des Istzustandes und sammelten darauf basierend Bedürfnisse der lokalen Freien Szene. Wir haben über Förderung/Finanzierung gesprochen und die räumliche Infrastruktur - hierbei wurden vor allem fehlende Angebote in folgenden Bereichen herausgearbeitet:
- Residenzprogramme, auch solche, die eine abschließende Performance beinhalten
- mehr Raum, um unabhängig entwickelte Projekte zu präsentieren, unkuratierte Veranstaltungsräume
- mehr Raum, um sich als Tanzschaffende untereinander auszutauschen und zu verbinden
Die untenstehenden Screenshots bieten einen weiteren Einblick in die gesammelten Notizen. Es war ein sehr produktives Zukunftslabor und wir möchten uns noch einmal bei allen Teilnehmenden für ihre Zeit, ihre Energie und all die klugen Gedanken, die sie mit uns geteilt haben, bedanken.
Bei unserem zweitägigen Online-Zukunftslabor im Juni 2021 war die Frage nach dem Namen des Projekts aufgeworfen worden: Was könnte ein passender Titel für ein so vielfältiges Projekt wie unseres sein, das sowohl die Tanzschaffenden als auch ein interessiertes Publikum ansprechen soll? Fünfzehn freie, lokale Tanz- und Performanceschaffende kamen im Dezember zusammen, um gemeinsam über dieses Thema zu diskutieren. Im Anschluss wurde eine Online-Umfrage gestartet.
Wir haben die Bestandteile des Titels aufgeschlüsselt: FRM, Haus, Tanz und ID. Wir haben überlegt, wie der Titel funktioniert und wo er scheitert oder weitere Fragen aufwirft. Am Ende schlugen wir neue Titel vor und überlegten uns Sätze, die zu einer Tagline, einem Untertitel oder einem Mission Statement für das Projekt werden könnten.
Herzlichen Dank an alle, die sich die Zeit genommen und an der Umfrage teilgenommen haben!
Die Ergebnisse werden gerade ausgewertet und an dieser Stelle veröffentlicht.
Dezember 2021











