Ein oberkörperfreier Tänzer steht vor einer hellen Wand, einen Arm senkrecht nach oben und den anderen horizontal zur Seite ausgestreckt.
Informationen Barrierearmut
Rollstuhlgerechter Veranstaltungsraum? (Keine Stufen oder Schwellen höher als 5 cm, mind. 90 cm breite Türen, rollstuhlgerechte Toilette etc.)
Keine Stufen und rollstuhlgerechte Toilette
Wird im Stück Lautsprache verwendet? Wenn ja, welche?
Ja, laute Geräusche.
Gibt es eine Audiodeskription? In welcher Sprache?
Ja, am 13. und 15. November. Auf Deutsch.
Gibt es eine Tastführung? In welcher Sprache?
Ja, am 13. und 15. November. Auf Deutsch.
Gibt es laute Geräusche?
Ja.
Haben die Sitze Armlehnen?
Ja.
Auf einem verspiegelten Podest, mitten im Publikum, treffen zwei Tänzer aufeinander. Ihre Bewegungen changieren zwischen der Härte des Kampfsports und der fließenden Anmut des Wasserballetts – ein Kräftemessen, das unter die Haut geht. Fragmentierte Beats und Zeilen aus dem Azzlack-Rap durchziehen den Raum und kippen vertraute Codes ins Ungewisse.
Strike, das neue Stück des Frankfurter Regisseurs und Choreografen Simon Möllendorf und seiner Compagnie Dorfproduct verhandelt rassifizierte Männlichkeitsbilder: die Gewalt, die diesen Körpern zugeschrieben wird, und die Gewalt, die an ihnen verübt wird – durch Blicke, Framings, Verwertung. Sinnlich und aufwühlend macht die Performance Zuschreibung, Widerstand und Verweigerung erfahrbar und fragt, was ein Streik dieser Körper bedeuten könnte. Eine Choreografie, die Wahrnehmung neu justiert.
Choreografie, Raum: Simon Möllendorf
Performance: Santiago Mariño, Omar Torrico Real
Choreografische Assistenz: Camilla Fiumara
Konzept, Outside Eye: Caroline Rohmer
Martha Graham Technik - Training, Beratung, Recherche: Amelia Uzategui Bonilla
Tastführung, Audiodeskription: Dana Lienert, Paula Noack
Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.