KRISE (KRIMI)
Krise (Krimi) befragt die Krisenhaftigkeit der Lebensmitte. Was wurde aus unseren Träumen? Wer oder was hat sie kalt gemacht? Und wohin richtet sich unser Begehren jetzt?
Tanz/Performance
DO 01.10.2026
19:00 — 20:15 Uhr
Premiere
Produktionshaus NAXOS
Ticket
Foto von Artemiy Shokin_______Auf dem Bild sind Caroline Creutzburg und René Alejandro Huari Mateus in Schwarz-Weiß zu sehen, eng aneinander gedrängt vor einem einfarbig grauen Hintergrund. Der Hintergrund ist sehr reduziert und flächig, wodurch die beiden Figuren deutlich hervortreten und eine inszenierte, filmische Atmosphäre entsteht. René Alejandro Huari Mateus steht etwas weiter vorne und blickt angespannt nach oben aus dem Bild heraus. Caroline Creutzburg befindet sich dicht dahinter und hält René mit beiden Armen fest. Beide Gesichter wirken ernst und beunruhigt. Die Beleuchtung konzentriert sich stark auf die Gesichter. Besonders Renés Gesicht ist hell ausgeleuchtet und hebt sich deutlich vom grauen Hintergrund und der dunklen Kleidung ab. Auch Carolines Gesicht wird gezielt beleuchtet, sodass die Gesichtszüge und die angespannten Blicke klar sichtbar werden. Die starken Hell-Dunkel-Kontraste verstärken die dramatische, fast krimiartige Atmosphäre. Die enge Körperhaltung vermittelt zugleich Schutz, Festhalten, Angst und Unsicherheit. Es wirkt, als würden Caroline Creutzburg und René Alejandro Huari Mateus gemeinsam auf etwas außerhalb des Bildes reagieren, das für die Betrachtenden unsichtbar bleibt.
Informationen Barrierearmut
Rollstuhlgerechter Veranstaltungsraum (Keine Stufen oder Schwellen höher als 5 cm, mind. 90 cm breite Türen, rollstuhlgerechte Toilette etc.)
Wird im Stück Lautsprache verwendet? Wenn ja, welche?
Deutsch, Englisch
Gibt es laute Geräusche?
Schreien, Schlagzeug, laute Musik
In Krise (Krimi) widmen sich Caroline Creutzburg und René Alejandro Huari Mateus der Krise der Lebensmitte, in der die eigene Position innerhalb einer Gemeinschaft plötzlich zur schwerwiegenden Frage wird. Im Format des Krimis begeben sie sich auf eine performative Spurensuche: Was wurde aus ihren Träumen? Wer oder was hat sie getötet? War es die Ex-Beziehung, der kulturpolitische Sparkurs, das eigene Impostersyndrom?. Mit Kostümen und Bühnenbild von Artemiy Shokin und Lichtdesign von Frithjof Gawenda wird die Bühne zum Obduktionssaal jener ermordeten Träume. Auf dem Seziertisch liegen alte Briefe, verdächtige Objekte, die verpasste Möglichkeit eines anderen Lebens, eigene und fremde vermeintliche Erfolge und der Körper, Spur dessen, was er war, Beweis dessen, was er ist, und Werk dessen, was er begehrt. Die Performance verwischt ihre eigenen Spuren und schlüpft mit Gespür zwischen Verhör und Geständnis, zwischen Mordwaffe und Wünschelrute, zwischen Scheitern und Selbstbehauptung, zwischen Vitalität und Müdigkeit, zwischen Schmerz und Zärtlichkeit hindurch.
Konzept, Künstlerische Leitung, Performance René Alejandro Huari Mateus, Caroline Creutzburg
Ausstattung, Co-Conspirator Artemiy Shokin
Licht, Technische Leitung Frithjof Gawenda
Künstlerische Produktionsleitung Nora Schneider
Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

