HUGS X CLOSER WITH CONSENT
Workshopsreihe

Dieser Workshop fokussiert sich auf das Feld und Potenzial der Intimitätschoreografie im Tanz und verbindet es eng mit dem Prozess von HUGS. Hannah Dewor, Intimitätschoreografin und Initiatorin des Projekts CLOSER WITH CONSENT, wird konkrete, traumasensible und konsensbasierte Werkzeuge und Spiele vorstellen, um Konsensprozesse zu beobachten, zu reflektieren und zu verhandeln und sie langsam in die Tanzpraxis zu integrieren. Marion Planteys traumasensibler Bewegungsansatz kann gegen Ende des Workshops als verkörperte Meditation erfahren werden.

Workshop

SA 30.08.2025
14:00 — 16:00 Uhr

Z - Zentrum für Proben und Forschung, Schmidtstr. 12, 60326 Frankfurt am Main

Um Komfort und Klarheit zu gewährleisten, erhält jeder Teilnehmerin vorab eine detaillierte
Beschreibung des Ablaufs. Die Workshops werden geleitet von Marion Plantey (HUGS) —
Choreografin und Tänzerin mit Spezialisierung auf traumasensible Praktiken — sowie von
Hannah Dewor (Closer with Consent) — Intimitätschoreografin, die Prinzipien der
Intimitätskoordination in den Tanz integriert. Unterstützt werden sie von einer begleitenden
Tänzer*in, die sich der Fürsorge für die Teilnehmenden widmet, Unterstützung anbietet und
bei Bedarf individuell zur Seite steht. Ein ausgewiesener Ruhebereich steht jederzeit zur
Verfügung, falls eine Pause gewünscht ist.

Anmeldung

Das Bild zeigt sanfte, helle Pastellfarben, die eine beruhigende und freundliche Atmosphäre schaffen. In der Bildmitte ist Hannah Dewor zu sehen, lächelnd, mit schwarzen Brillen und einem weißen Pullover. Etwas nach links versetzt erscheint Marion Plantey leicht verschwommen in einem grauen Pullover, während sie etwas zwei pastellfarbenen, verschwommenen Figuren erklärt, die von hinten zu sehen sind. Am oberen Bildrand steht der Text HUGS X CLOSER WITH CONSENT. Darunter in großen pastellblauen Buchstaben: WORKSHOP SERIES, und darunter in kleinerem Text derselben Farbe: 30. August – 6. & 14. September. Die Gesamtkomposition mit sanften Tönen und lächelnden Gesichtern vermittelt Wärme, Zugänglichkeit und eine einladende Stimmung

Informationen Barrierearmut

Wird im Stück Lautsprache verwendet? Wenn ja, welche?
in Englisch

Gibt es eine Tastführung? In welcher Sprache?
in Englisch

Gibt es Sitzsäcke?
Ja, 3

Wir bieten drei Workshops in Kleingruppen an, jeweils mit einem eigenen Schwerpunkt, aber alle mit dem Ziel, Werkzeuge für sicherere Räume in der Tanzszene und darüber hinaus zu entwickeln – indem wir uns dem Thema Berührung achtsam, konsensbasiert und traumasensibel widmen.

In der Reihe erforschen wir einfache Bewegungsübungen, körperliche Zugänge sowie verbale und körperliche Werkzeuge, inspiriert von traumasensibler Facilitation und Intimitätskoordination. Wir machen verkörperte Forschung zugänglich, sodass ihr die erlernten Werkzeuge in eure eigene Praxis integrieren könnt. Während jedes Workshops unterstützt euch das Team dabei, eure Bedürfnisse wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und offen zu kommunizieren sowie jederzeit Zugang zu einem Rückzugsraum zu haben.

Wir bewegen uns gemeinsam im Raum, lernen, Grenzen zu setzen und mitzuteilen, erforschen Berührung als Fürsorge ohne Zwang und üben, einander – und uns selbst – zuzuhören.

Um Komfort und Klarheit zu gewährleisten, erhält jeder Teilnehmerin vorab eine detaillierte Beschreibung des Ablaufs. Die Workshops werden geleitet von Marion Plantey (HUGS) — Choreografin und Tänzerin mit Spezialisierung auf traumasensible Praktiken — sowie von Hannah Dewor (Closer with Consent) — Intimitätschoreografin, die Prinzipien der Intimitätskoordination in den Tanz integriert. Unterstützt werden sie von einer begleitenden Tänzer*in, die sich der Fürsorge für die Teilnehmenden widmet, Unterstützung anbietet und bei Bedarf individuell zur Seite steht. Ein ausgewiesener Ruhebereich steht jederzeit zur Verfügung, falls eine Pause gewünscht ist.

Warum: Unser Ziel ist es, die Arbeitskultur im Tanz und darüber hinaus zu verändern, indem wir für die Notwendigkeit konsensbasierter und traumasensibler Praktiken und Interaktionen sensibilisieren. Deshalb arbeiten das HUGS-Projekt und das Projekt CLOSER WITH CONSENT – Intimacy Choreography in Dance in dieser kleinen Workshopreihe zusammen und bündeln ihre Kräfte.

Das HUGS-Projekt ist mehr als nur eine Performance über Konsens, Berührung und Fürsorge. Es geht darum, Bewusstsein zu schaffen, Veränderung zu ermöglichen und andere in den Prozess einzuladen – zu teilen, was wir gelernt haben, gemeinsam weiterzulernen und Ressourcen für die Zukunft zu entwickeln. Diese Workshops sind ein Raum, um sich zu verbinden, auszutauschen und als Gemeinschaft zu wachsen – mit Konsens als Herzstück unserer Praxis.

CLOSER WITH CONSENT – Intimacy Choreography in Dance, ein Projekt von Hannah Dewor, setzt sich für das Potenzial von Intimitätschoreografie ein. Es implementiert und entwickelt konsensbasierte, traumasensible Werkzeuge in der Tanzpraxis – durch Forschung, Workshops, Austauschformate und eine Online-Plattform, die Ressourcen teilt und Gemeinschaft aufbaut

CLOSER WITH CONSENT wird im Rahmen von Next Steps, einem Programm des Bureau Ritter zur Stärkung von Tanzschaffenden in Hessen, unterstützt. Gefördert von der Crespo Foundation. HUGS wird gefördert vom Kulturamt Frankfurt und dem Frauenreferat Frankfurt und unterstützt von ID_Tanzhaus Frankfurt Rhein-Main, Goose EventSpace und Tokonoma Club.

Weitere Termine:

  • SA 06.09. | 14:00

    Z - Zentrum für Proben und Forschung, Schmidtstr. 12, 60326 Frankfurt am Main