BÄM BÄM BÄM & EMIGRANT SONGS
Doppelabend

Theater, Performance, Tanz/Performance

SA 28.03.2026
19:00 — 21:00 Uhr

Premiere

Frankfurt LAB

Link zur Veranstaltung

Ticket

Im Vordergrund ein Blatt mit einer Zeichnung von einem Relover, im Hintergrund ein Netz mit bunten Stoffen.

Informationen Barrierearmut

Rollstuhlgerechter Veranstaltungsraum (Keine Stufen oder Schwellen höher als 5 cm, mind. 90 cm breite Türen, rollstuhlgerechte Toilette etc.)

Wird im Stück Lautsprache verwendet? Wenn ja, welche?
"Emigrant Songs" Hinweise zur Sprache: Die Hauptsprachen der Performance sind Ukrainisch und Belarussisch. Dennoch bleibt das Werk durch die geteilte menschliche Erfahrung, durch Bewegung und Klang unmittelbar zugänglich. Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich. Um Ihr Erlebnis zu unterstützen, wird eine Broschüre mit Übersetzungen der Liedertexte bereitgestellt. "BÄM BÄM BÄM" Hinweise zur Sprache: Die Hauptsprachen der Performance sind Deutsch und Englisch, mit kurzen Passagen auf Spanisch und sudanesisch. Wir gehen davon aus, dass es für alle Menschen im Publikum Momente gibt, in denen sie eine Sprache nicht verstehen werden, oder dass Textelemente sich erst an anderer Stelle inhaltlich erschließen lassen. Die Performance ist so gebaut, dass die wichtigsten Inhalte sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch vorkommen.

Gibt es inhaltliche Hinweise im Voraus für das Publikum?
Hinweise für "BÄM BÄM BÄM": Die Performance setzt sich mit dem Krimi-Genre auseinander und verhandelt auf sprachlicher und bildlicher Ebene die Themen Gewalt, Tod, Mord und Polizei. Es gibt auf der Bühne eine Stoffpuppe, die als Leiche dient und eine Spielzeugpistole ohne Munition. Gegebenenfalls kann es zu Schussgeräuschen und einem plötzlichen Knall kommen. Auf der Bühne gibt es stellenweise gedämpftes Licht und Dunkelheit, sowie Nebel und Vaping.

 

Bei unserem Doppelabend teilen sich gleich zwei Performances mit kurzer Zwischenpause die große Bühne des Frankfurt LAB: Zuerst öffnet "Emigrant Songs" die Türen (Soft Arrival ab 18:30) und im Anschluss lädt "BÄM BÄM BÄM" euch gegen 20:20 euch zu der zweiten und letzten Show des Abends ein.

Emigrant Songs In "Emigrant Songs" verweben vier Performer*innen Stimmen, Körper und Fäden zu einer gemeinsamen Landschaft. Während ein Tarnnetz langsam Gestalt annimmt, erklingen Volkslieder, inspiriert von der Region Polissja / Palesse, die sich überlagern und Fragmente von Zuhause über Grenzen hinweg tragen. Zwischen Weben und Singen erkunden sie kulturelle Tarnung und die stillen Aushandlungen der Migration – und fragen, wie eine Stimme präsent bleiben kann, während sie nach einem Ort sucht, zu dem sie gehören kann.

BÄM BÄM BÄM Justice wins. oder Tappen im Dunkeln Am Anfang: ein Mord. Am Ende: die Aufklärung. Dazwischen: völlig unklar. Mit Trenchcoat, langen Schatten und in genialer Selbstüberschätzung nähern sich ASJA und René Alejandro Huari Mateus der Figur des Meisterdetektivs, wie wir ihn aus Serien wie True Detective, Sherlock, Twin Peaks, Tatort, TKKG, oder Kalle Blomquist kennen. Ein mysteriöser Fall, ein rauschendes Radio und die Bühne als Tatort. Vor versammeltem Publikum hinterfragen unsere Detektivinnen ihre Sehnsucht nach vollumfänglicher Aufklärung und untersuchen ihre Lust an einem Genre, das so geheimnis- wie gewaltvoll ist.

Emigrant Songs : Initiiert von: Nastya Dzyuban Entwickelt und aufgeführt: Nastya Dzyuban, Olen Mamai, Hanna Launikovich und Andrii Punko.

Kostüm: Delphina O. Hennig

Holzarbeiten und emotionale Unterstützung: Nice Kager Vermittlung & Begleitung des Volksgesangs: Tetiana Illchenko, Dariia Bakalova und die Volksmusikgruppe Bozhedary

Folkloreforschung und -beratung: Andrii Punko

Sound Design: Hanna Launikovich

Technische Unterstützung: Felix Schwarzrock

Ein großes, herzliches Dankeschön an: Bernhard Siebert, Frédéric De Carlo, René Alejandro Huari Mateus, Barbara Krzoska, Chiara Marcassa, Jenny Flügge, Florian Ackermann und Team des Frankfurt LAB, Ida Daniel und das IX ProsoziTé Kollektiv, Natalia Shcherbina, Olena Bronnikova und andere Mitglieder*innen der Weben Gruppe, Melika Moazeni, Fabian Schäfer und Mania Kollectiv, Halyna Oblonina, Polina Oblonina, Tetiana Saienko

BÄM BÄM BÄM Justice wins. oder Tappen im Dunkeln : Von und mit: ASJA, René Alejandro Huari Mateus, Maren Ada Küpper, Nora Schneider und Felix Schwarzrock.

Gefördert durch das Kulturam der Stadt Frankfurt, die Gesellschaft Freunde internationales Theater Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Weitere Termine:

  • SO 29.03. | 17:00

    Frankfurt LAB