AFTER SOLIDARITY: PARTIZIPATIVE PERFORMANCE
Stories and Hopes of the Arrivals to Rhine-Main Archipelago
„After Solidarity“ ist ein immersiver Spielraum für Erwachsene, in dem Fantasie ein politischer Akt ist. Die Künstlerin und Choreografin Grace Euna Kim präsentiert diese neue partizipative Performance in Zusammenarbeit mit de_colonialanguage.
Performance, Gespräch und Diskussion
SO 11.10.2026
15:00 — 18:00 Uhr
Premiere
WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst Schaumainkai 17 60594 Frankfurt am Main
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Grafisches Plakatmotiv auf rosa Hintergrund: Der Titel „After Solidarity“ steht in großen, fetten schwarzen Buchstaben, die wie zersplittertes Glas in Bruchstücke zerfallen und gegeneinander verschoben sind. Weiße Risslinien laufen strahlenförmig über das Bild. Eine dünne, geschwungene magentafarbene Linie zieht sich wie ein Faden durch die Fragmente und verbindet sie miteinander.
Informationen Barrierearmut
Rollstuhlgerechter Veranstaltungsraum (Keine Stufen oder Schwellen höher als 5 cm, mind. 90 cm breite Türen, rollstuhlgerechte Toilette etc.)
Das Stück ist in (gesprochener) Einfacher Sprache.
Jenseits von Recht und Unrecht gibt es einen Raum. Dort werde ich dich treffen. (Rumi) Das Publikum ist eingeladen, die gemeinsame Gestaltung einer postideologischen Zukunft zu erkunden, was in eine kollektive Diskussion und den Austausch von Reflexionen mündet. Angesichts der zunehmenden migrationsfeindlichen Spannungen in Deutschland und Europa befasst sich diese Begegnung mit der Frage, wie konfliktbasierte Ideologien in Körpern verankert sind und welche Möglichkeiten es gibt, diese zu transformieren. Wie können wir uns eine Welt jenseits von Gewalt vorstellen, wenn wir in die Systeme eingebettet sind, die sie reproduzieren? Wie können wir Solidarität praktizieren, ohne andere Formen der Ausgrenzung zu erzeugen? Wie können wir Widerstand leisten, ohne andere Formen der Unterdrückung zu erzeugen? After Solidarity bietet somit einen Raum, um Wege zu erkunden, wie wir verlorene Zukunftsperspektiven zurückgewinnen und unsere Beziehung zum „Anderen“ neu gestalten können. Es wird hinterfragt, wie wir ein friedliches Zusammenleben – eine radikale, gewaltfreie Zukunft – inmitten vielfältiger gelebter Realitäten von Ungerechtigkeit, Angst, Uneinigkeit und Verletzlichkeit verwirklichen können. Sprachen: Vor allem der Körper, nonverbale Kommunikation und Englisch. Beiträge auf Deutsch sind willkommen.
Design: Masha Egorova @masha_makes_____
Ein Projekt von de_colonialanguage im Rahmen der WDC 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Das Projekt wird von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb unterstützt.